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Weinlexikon von A bis Z


Wein-Lexikon Buchstabe C

Château Meyney

Ein Gut mit 50 ha Rebfläche die mit 705 Cabernet Sauvignon, 24% Merlot, 4% Cabernet Franc und 2% Petit Verdot bestockt sind. Es liegt im Saint-Estèphe (Haut-Médoc).

Château Montrose

Der Deuxieme Cru im Saint-Estèphe, hat 67 ha im Ertrag von denen 65% mit Cabernet Sauvignon, 25% mit Merlot und 10% mit Cabernet Franc bestockt sind.

Es werden bis zu 27000 Kisten pro Jahr erzeugt. Der Zweitwein heißt La Dame de Montrose. Die Weine von Château Montrose gelten nach Château Cos d´Estournel als die zweitbesten im Saint-Estèphe.

In den meisten Jahren fallen die Weine kräftig aus.

Château Mouton-Rothschild

Die Weinberge auf denen der Mouton-Rothschild (Pauillac, Haut-Médoc, Bordeaux) wächst, sind 74 ha groß und mit 85% Cabernet Sauvignon, 8% Cabernet Franc und 7% Merlot bestockt. Die Weine bleiben zwischen 20 und 24 Monaten im Fass.

 

Um die Sonderstellung dieses hervorragenden Château´s zu verdeutlichen muss man sich vor Augen führen, dass Baron Philippe de Rothschild der einzige war der die Klassifizierung von 1855 für seinen Wein ändern konnte. Es gab viele Versuche diese alten Strukturen aufzubrechen. Aber der Wein vom Château Mouton-Rothschild war so ungewöhnlich gut das er es schaffte. Eigentlich braucht man über die Qualität des Weines nichts mehr zu sagen.

Außergewöhnlich gut gelten die Jahrgänge 1929, 1945, 1947, 1953, 1959, 1970, 1982 und 1986. Allerdings hatte auch Mouton-Rothschild in den siebziger Jahren einige Probleme mit der Qualität seiner Weine.

Château Pétrus

Das bekannteste Weingut im Pomerol ist das Château Pétrus. Es werden etwa 5000 Kisten im Jahr produziert. Der Wein wird aus 100 % aus Merlot. Der Reben - im Durchschnitt 30 bis 40 Jahre alt - wachsen auf Lehmböden auf dem Plateau von Pomerol.

Es gibt viele legendäre Jahrgänge wie z.B 45er, 47er, 48er, 50er, 61er, 64er, 70er, 71er, 75er, 82er, 89er, 93er, 95er, 98er aber dazwischen auch Jahrgänge die nicht so besonders interessant waren, wie z.B. der 76er.

Auch scheint sich der til der Weine zu ändern, so gelten die Weine vor 1975 als konzentrierter als die jüngeren. Angebaut werden die Reben auf 11,5 ha. Die Weine - alles Rotweine - reifen 24 bis 26 Monate im Holzfass und gelten in einem Alter zwischen 10 und 30 Jahren als trinkreif.

Château St Pierre

Auf etwa 20 ha Weinberge werden jedes Jahr 8000 Kisten Château St Pierre produziert.

Die Reben wachsen im Saint-Julien (Haut-Médoc) und sind zu 70% Cabernet Sauvignon, 25% Merlot und 5% Cabernet Franc.

Obwohl die Weine sehr komplex und körperreich sind, sind die Weine oft unterbewertet.

Château Talbot

Vom Château Talbot (Saint-Julien/Haut-Médoc) werden jedes Jahr 38000 Kisten Wein produziert. Die Weinberge sind knapp 100 ha groß. Es werden zu 70% Cabernet Sauvignon, zu 20% Merlot, zu 5% Cabernet Franc und zu 5% Petit Verdot angebaut. Die Weine sind sehr komplex und körperreich aber oft etwas leichter die des Schwestern Châteaus Gruaud-Larose. In den letzten Jahren sind die Weine immer zuverlässig in Ihrer Qualität.

Chateauneuf-du-Pape

Chateauneuf-du-Pape, vielleicht das berühmteste Anbaugebiet an der Rhône mit etwa 3100 ha und etwa 100000 hl Wein. Davon sind nur 2% Weißwein.

Es dürfen traditionell 13 Rebsorten verwandt werden, aber de facto werden fast immer nur Grenache, Syrah, Mouvèdre und Cinsault verwandt.

Die anderen zulässigen Reben sind Picpoul, Terret Noir, Counoise, Muscardin, Caccarèse, Picardan, Clairette, Roussanne und Bourboulenc.

Trotz der großen Produktion wird viel unter dem Namen Chateauneuf-du-Pape in den Handel gebraucht der aus anderen Gebieten stammt.

Chenin Blanc

Chenin Blanc, eine an der Loire, aber auch in Kalifornien und Südafrika (dort als Steen verkauft) verbreitete Rebsorte.

Die Rebe ist ertragreich und dann auch recht ausdruckslos, aber wenn der Ertrag durch richtigen Anschnitt begrenzt wird, kann er sehr rassigen, edlen und sehr haltbaren Wein ergeben.

Ein Beispiel ist der Vouvray, Savennières oder der Coteaux du Layon.

Chianti

Der Chianti hat in Italien nie diese übertriebene Wertschätzung genossen wie in den USA oder nördliche der Alpen, dabei ist der qualitativ hochwertige Chianti durchaus empfehlenswert.

Besonders der Chianti classico der aus einer genau begrenzten Region zwischen Florenz und Siena wächst erfreut sich auch bei Kennern wachsender Beliebtheit.

 

Dabei setzt sich inszwischen ein Typ Wein durch der mehr den Bordeaux als den traditionellen Chianti ähnelt. Die Hauptrebsorte ist der Sangiovese der bis zu 90 Prozent in dem Wein enthalten ist.Der Chianti classico darf erst ab dem Erntejahr folgendem 1. Oktober vermarktet werden.

Riservas müssen 24 Monate im Holzfaß und 3 Monate auf der Flasche reifen. Außerdem darf nur dann ein Lagennamen auf dem Etikett stehen, wenn die Lage behördlicherseits registriert ist.

Der Chianti darf nur im Anbaugebiet oder in einem Umkreis von 10 km ausserhalb der Region ausgebaut werden, wenn die Kellerei einem Chiantiwinzer gehört und ausschließlich Trauben aus dem Chianti verarbeitet.