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Brasilien hat fünf Wein-Anbaugebiete

Brasilien hat fünf unterschiedliche Wein-Anbaugebiete zu bieten. Die Entfernung der verschiedenen Anbaugebiete untereinander beträgt bis zu 6.000 Kilometern. 

 

Serra Gaúcha

Die Serra Gaúcha ist das größte Anbaugebiet Brasiliens. Hier entstehen 90 Prozent der brasilianischen Weinproduktion. Geographisch ist das Gebiet zwischen dem 20. und 30. Breitengrad gelegen. Es herrscht ein gemäßigtes Klima mit klaren Abgrenzungen zwischen Sommer- und Winter-, Tag- und Nacht-Temperaturen vor.

 

Vale dos Vinhedos

„Das Weintal“ liegt im Süden des Landes, um den 29. Breitengrad. Dieses Tal wurde von italienischen Einwanderern gegründet, der Weinbau fing hier vor über 100 Jahren an. Wie in den meisten Anbaugebieten herrscht auch hier ein gemäßigtes Klima vor, die Besonderheit ergibt sich aber aus den sonnigen Sommern mit ausreichend Regen. Die Weinberge sind auf Hügeln (bis zu 600 Meter über NN) angepflanzt, wo die Bedingungen manchmal bereits an Weinanbau in bergigen Höhenlagen erinnern. Die Böden bestehen aus Basaltgestein, das in Muschelkalk übergeht, mit mittlerer Fruchtbarkeit. Angebaut und per Hand geerntet werden hier Gamay, Chardonnay, Cabernet Sauvignon und Merlot neben Chardonnay, Sauvignon Blanc, Semillon, Cabernet Sauvignon, Merlot and Alicante Bouschet.

Vale do São Francisco

Lage: Zwischen 9. und 10. Breitengrad, somit weltweit das am nächsten zum Äquator gelegene Anbaugebiet. Die Weinberge liegen auf 350 Meter über NN in flachen Ebenen mit künstlicher Bewässerung durch den nahe gelegenen Sao Fransisco Fluss. Das Klima ist tropisch, mit trockenen und feuchten Perioden. Die geologische Formation ist auf die Kreidezeit zurückzuführen, heute aber auch mit Schwemmlandboden von gewöhnlich geringer Fruchtbarkeit angereichert. Die Weinberge umfassen 80 Hektar Anbaufläche mit alten Muscatel-Rebstöcken, die 2002 durch 50 Hektar Neuanpflanzungen ergänzt wurden und bis 2008 jährlich um weitere 50 Hektar erweitert werden.

Campanha

Campana gehört zu den jüngsten Weinanbaugebieten. Die Weinberge liegen um den 31. Breitengrad in einer Höhe von 300 Metern mit leichten Neigungen. Es herrscht ein gemäßigtes Klima mit seltenen Niederschlägen. Im Gegensatz zu den anderen Gebieten dieser Region gibt es relativ warme und trockene Sommer. Natürliche Bewässerung. Es werden klassische französische, afrikanische, spanische und portugiesische Rebsorten angepflanzt.

Campos de Cima da Serra

Das Wein-Anbaugebiet liegt auf einer Höhe von über 1.000 Meter über dem Meeresspiegel und ist das kleinste Brasiliens. Vor allem rund um die 170.000 Einwohne zählende Stadt Criciuma wachsen interessante Rotweine. Bekannt ist in der region auch das Weinfest von Urussanga.