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Deutschlands Weine

Weinberge in Zeltingen
Weinberge in Zeltingen. Foto: Hans-Joachim Franzen

Deutschland hat eine Jahrtausende alte Weinbautradition. Der Wein wurde aber hauptsächlich in den Weinbauregionen im Südwesten des Landes konsumiert. Im übrigen Teil von Deutschland wurde Wein meist nur zu festlichen Gelegenheiten getrunken.

 

Der Weinkonsum in Deutschland - knapp 25 Liter Wein pro Kopf der Bevölkerung im Jahr - ist im Vergleich zum Konsum in südeuropäischen Ländern gering.

Trotzdem ist Deutschland der größte Weinimporteur der Welt. Etwas 50 Prozent des Weinkonsums der Deutschen entfallen auf ausländische Weine.

 

Bei deutschen Weinen stehen für den Verbraucher auch heute noch die rebsortenreinen Weine im Vordergrund. Verschnitte mit anderen Rebsorten sind in Deutschland, im Gegensatz zu anderen Ländern, oft noch ungewohnt.

 

Außerdem hat sich auch in Deutschland in den letzten Jahrzehnten die Erkenntnis durchgesetzt, dass nicht der Name des Weinberges das Entscheidende für die Qualität des Weines ist. Ein guter Erzeuger ist für die Herstellung von Spitzenweinen der wichtigste Faktor. Der ausgebildete, engagierte Winzer wird aus den Möglichkeiten seines Weinberges und seiner Rebsorten das Optimale herausholen. Ein guter Winzer wird jedes Jahr so ansprechende Weine produzieren wie das Wetter in Deutschland das zulässt. Ein unmotivierter Winzer wird dagegen auch mit geeigneten Rebsorten im besten Weinberg keinen Spitzenwein hervorbringen.